Jugendhaus Tower

Seit 1957 mietet unser Verein den alten Turm am Hansring. Er zog Zwischendecken ein und baute ein Gebäude an. Seit 1959 dient das Haus der Jugendarbeit der Katholischen Studierenden Jugend (KSJ). Schon immer öffnete sich der katholische Jugendverband auch anderen: Zahllose Kölner kennen aus ihrer Jugendzeit die legendäre „Tower-Club-Diskothek“, einmal monatlich im Wechsel ausgerichtet von den verschiedenen Stadtgruppen der Kölner KSJ.

Jugendhaus Tower am Hansaring, Köln
Jugendhaus Tower am Hansaring, Köln

Seit 2006 ist die KSJ-Jugendeinrichtung Verbundmitglied der Bildungslandschaft Altstadt Nord („BAN“). Aktuell bietet dieser Bildungsverbund eine gute Gelegenheit, weiter zu wachsen und die außerschulische Jugendarbeit zu festigen.

KSJ will im pädagogischen und baulichen Sinne Räume für ein lebensnahes, engagiertes, kritisches und verantwortungsvolles Lernen schaffen. Das Jugendhaus öffnet sich damit zunehmend neuen Herausforderungen und Chancen für Projekte, die Jugendlichen freiwillige und interessengeleitete Mitgestaltung ermöglichen.

Der Alltag im Jugendhaus umfasst das täglich stattfindende Betreuungsangebot am Nachmittag. Je zehn Kinder ab der 5. Klasse werden in zwei Gruppenräumen fachpädagogisch betreut. Zum Betreuungsumfang gehören ein warmes Mittagessen, Hausaufgabenbegleitung sowie Nachhilfe und freizeitpädagogische Angebote am Nachmittag. Neben der selbstgesteuerten Freizeitgestaltung sowie der Formulierung eigener Ziele und Lerninhalte steht die Förderung der persönlichen Entwicklung der Kinder und Jugendlichen im Mittelpunkt.

Die KSJ-Arbeit lebt in starkem Maße von der Begeisterung und Identifikation Ehrenamtlicher mit dem Verband. Eine regelmäßig tagende Gruppe aus ehemaligen KSJ-Gruppenleiterinnen und -leitern übernimmt die Planung von Aktionstagen und unterstützt jugendnahe Bildungsangebote auf diözesaner Ebene. Nachmittags sollen regelmäßige Gruppenangebote wie Ferienfreizeiten, Aktionstage und offene Angebote stattfinden. Bereits erfolgreich umgesetzte Konzepte wie Gruppenleiterschulungen und Präventionsschulungen im Bereich sexueller Gewalt sowie SV-Schulungen sollen weiter ausgebaut und jugendnah angeboten werden. Parallel soll das geplante Schülercafé als selbstorganisiertes Zentrum für das Stattfinden der Gruppentreffen dienen.

In den Abendstunden sind sich selbst steuernde Gruppen für Jugendliche ab 14 Jahren geplant. Diese können sich zu den Bereichen Kunst, Kultur, Religion und Politik finden, den gesellschaftlichen Diskurs pflegen, musizieren und Sport treiben oder Fahrten und Lager organisieren. Das Jugendhaus soll als Rückzugsort wahrgenommen werden, welches konstant von ehrenamtlich Tätigen getragen wird.

Siehe auch:
http://www.ksj-jugendhaus-tower.de/